Tankstellen-Verband und Politiker kritisieren Preissprünge nach Tankrabatt
Der Tankstellen-Interessenverband TVI sowie Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch haben sich über die massive Erhöhung der Spritpreise am Vortag geäußert. Sie sind entsetzt über die Preissprünge, die um 12 Uhr mittags eingetreten sind und kritisieren die Taktik der Mineralöl-Konzerne. TVI-Verbandssprecher Herbert Rabl nannte das Verhalten eine Unverschämtheit erster Güte und betonte, dass noch steuerbegünstigter Sprit auf den Tankstellen liege.
Politiker Andreas Audretsch kritisierte die Bundesregierung für den Einsatz von Hunderten Millionen Euro in die Mineralöl-Konzerne anstelle einer Investition in Klimaschutz und Absenkung der Stromsteuer. Er fordert eine Alternative mit 1,6 Milliarden Euro zur Unterstützung des Klimaschutzes. Die Preissprünge erfolgten am ersten Tag nach dem Auslaufen des Tankrabatts und fanden genau zum Beginn der Urlaubszeit statt.
