Hannoverer Immobilienmarkt im ersten Halbjahr 2026 stabil, Büroflächen um 60.000 qm veräußert
Der Immobilienmarkt in der Region Hannover hat sich im ersten Halbjahr 2026 auf stabilem Niveau bewegt, gemeldet die Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Insgesamt wurden rund 60.000 Quadratmeter Büroflächen umgesetzt, was dem Durchschnitt der Vorjahre entspricht. Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz von 120.000 Quadratmetern erwartet, wobei der Durchschnitt zwischen 2021 und 2025 bei 124.000 Quadratmetern lag.
Unternehmen neigen zunehmend zu hochwertigeren Lagen und höhere Qualitäten, während sich der individuelle Flächenbedarf verringert, da hybride Arbeitsmodelle und moderne Arbeitsplatzkonzepte den Bedarf an kleineren und effizienteren Büroflächen erhöhen. Der Logistikflächenmarkt bleibt verhalten: Im ersten Halbjahr wurden rund 110.000 Quadratmeter vermietet oder eigengenutzt, was dem Vorjahreswert von 216.000 Quadratmetern entspricht. Besonders gefragt sind mittelgroße und kleinere Flächen, während großflächige Objekte seltener Absatz finden.
Die Wirtschaftsförderungen der Landeshauptstadt und der Region Hannover arbeiten mit rund 30 Unternehmen aus der Immobilienbranche sowie dem Beratungsunternehmen bulwiengesa AG an einem jährlichen Immobilienmarktbericht, der Ende September 2026 online veröffentlicht wird.
