Arbeitnehmer zweifeln zunehmend an ihrer Fähigkeit, bis zur Rente zu arbeiten
Eine neue Erhebung des DGB zeigte, dass viele Arbeitnehmer in Deutschland ihre Fähigkeit, ihren Job bis zum Renteneintrittsalter auszuführen, in Frage stellen. Insbesondere Beschäftigte in körperlich und psychisch anspruchsvollen Berufen sind pessimistisch. 40 Prozent der befragten Beschäftigten glauben nicht daran, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen bis zur Rente durchhalten zu können.
Die Hauptursachen für diese Zweifel sind hohe körperliche Belastung, dauerhafter Zeitdruck und starke Lärmbelastung. In spezifischen Berufen wie Sanitär, Heizung und Klempnerei, Krankenpflege, Altenpflege und Hochbauberufe ist die Unsicherheit besonders groß. DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert die Regierung auf, bei den Rentenentscheidungen diese Realitäten zu berücksichtigen und gesündere Arbeitsbedingungen einzuführen.
Sie betont, dass das Ziel sein sollte, Menschen gesund bis zum Renteneintrittsalter in Erwerbsarbeit zu halten.
