Rettungsdienst lobt Ersthelfer nach schwerem Motorradunfall
Am Mittwochnachmittag (1. Juli) ereignete sich in Kirchhatten ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 39-jähriger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Der Unfall fand auf der Hatter Landstraße statt, als ein 35-jähriger Transportfahrer mit seinem Fahrzeug zum Überholen ansetzte und den bereits überholenden Motorradfahrer zwang, nach links auf den Grünstreifen auszuweichen. Dort geriet der Motorradfahrer ins Schlingern und prallte gegen einen Baum, wobei er schwer verletzt wurde.
Der Rettungsdienst reagierte prompt mit einem Wagen und einem Notarzt an Ort und Stelle. Zusätzlich kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, um den Verletzten in ein Krankenhaus zu transportieren. Der Sachschaden am Motorrad betrug etwa 1500 Euro.
Besonders positiv hervorgehoben wurde der Einsatz von Ersthelfern vor Ort. Die Passanten, die den Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt hatten, wurden ausdrücklich gelobt. Wenige Stunden zuvor war in Kirchhatten auch ein tödlicher Unfall aufgetreten.
Die Polizei berichtete in einer Pressemitteilung über den Vorfall und betonte die wichtige Rolle der Erstzünder bei solchen Ereignissen. Die Hatter Landstraße musste für die Unfallaufnahme bis in den Abend hinein gesperrt werden, um sicherzustellen, dass weitere Unfälle verhindert wurden.
