Fischereiverein kämpft gegen gefräßige Kormorane
Der Fischereiverein Twistringen in Twistringen, Baden-Württemberg, kämpft gegen die Überfütterung durch Kormorane. Gerd Beuke, Vorsitzender des Vereins, berichtet über aktuelle Probleme und Maßnahmen. Der Fischsterben im Steinhuder Meer wurde als Vergleich genannt, wobei der Anglerverband Niedersachsen eine Zahl von über 1.000 toter Tiere schätzte.
In den betreuten Gewässern gibt es derzeit keine Probleme mit toten Fischen. Der Verein plant die Einrichtung von schwimmenden Röhricht-Inseln mit Schutznetzen, um die Fischpopulation zu schützen. Zudem verhandelt der Verein über die Pacht der Natenstedter Beeke, um die Gewässerökologie weiter zu verbessern.
Das letzte große Fischsterben in der Region lag bereits einige Jahre zurück und wurde durch Cyanobakterien im Dümmer ausgelöst, bei dem rund vier Tonnen Fisch verendeten. Die Twistringer sind Mitglied der „Hunte-Besatz-Gemeinschaft 2“ und kümmern sich nicht nur ums Abfischen, sondern auch um die Schutz- und Pflegearbeit in den Gewässern.
