Volkswagen-Konzernbetriebsrat kritisiert Oliver Blume für mangelnde Transparenz
Der Konzernbetriebsrat von Volkswagen kritisiert, dass sich Konzernchef Oliver Blume gegenüber der Belegschaft noch immer nicht klar erklärt habe. Die Zitate in der Presse würden, laut Sprecher des Konzernbetriebsrats, keinerlei Klarheit bringen und das Problem nur verschlimmern. Insbesondere für die mehr als 40.000 Beschäftigten an den Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau, deren Ausgang ungewiss ist, sei der Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten.
Der Sprecher betont, dass Oliver Blume in seinen Anfängen als CEO oft als „der Olli“ und „Kind der Region“ präsentiert wurde, der seine Aufgabe „für die Menschen“ machen wolle. Diese Darstellung habe durchaus Vorschusslorbeeren bei den Belegschaften ernten lassen, von denen nun so gut wie nichts mehr übrig sei. Die Beschäftigten würden in den Betriebsversammlungen nach der Sommerpause ihre Meinung zu Blumes bisheriger Kommunikationsstrategie äußern.
Der Konzernbetriebsrat fordert eine klare und transparente Mitteilung von Oliver Blume, um das Vertrauensverlust unter den Belegschaften zu beenden.
