Familienunternehmer-Verband kritisiert Finanzminister für Steuerreform
Der Familienunternehmer-Verband hat die Bundesregierung vor der Anhebung des Spitzensteuersatzes und einer höheren Erbschaftsteuer gewarnt. Verbands-Chefin Marie-Christine Ostermann argumentiert, dass eine höhere Steuerbelastung in der Wirtschaftskrise Familienunternehmen schwer treffen würde und die Fähigkeit zum Investieren einschränken könnte. Sie kritisiert Finanzminister Lars Klingbeil, der einen normalem Spitzensteuersatz von 42 auf 44 Prozent und einen Reichensteuersatz von 45 auf 49 Prozent erhöhen will, als eine Maßnahme, die Arbeitsplätze und Investitionen gefährden könnte.
Ostermann fordert stattdessen niedrigere Steuern für alle Unternehmen an. Sie kritisiert auch eine mögliche Verschärfung der Erbschaftsteuer auf Betriebsvermögen, wenn Personengesellschaften nicht mehr in Deutschland investieren können.
