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Euroraumselektierte Inflation sinkt im Juni 2026

Die jährliche Inflation im Euroraum sank im Juni 2026 auf 2,8 Prozent, verglichen mit 3,2 Prozent im Mai. Die „Kerninflation“, die Preisanstiege ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, lag bei 2,4 Prozent, nach 2,6 Prozent im Vormonat. Die Hauptkomponenten der Inflation sind „Energie“ mit einer jährlichen Rate von 8,7 Prozent (im Mai: 10,8 Prozent), gefolgt von „Dienstleistungen“ (3,2 Prozent, im Mai: 3,5 Prozent), „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ (1,6 Prozent, im Mai: 1,9 Prozent) sowie „Industriegüter ohne Energie“ (0,9 Prozent, unverändert).

Malta zeigte die niedrigste Inflationsrate mit 1,9 Prozent, während Litauen bei 5,5 Prozent die höchste Rate hatte. Für Deutschland wurde eine Inflationsrate von 2,4 Prozent gemeldet, wobei die Methode der Berechnung von Eurostat und dem Statistischen Bundesamt unterschiedlich ist. Die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet die „Kerninflation“ besonders sorgfältig, da sie das Ziel hat, eine Teuerungsrate von zwei Prozent zu erreichen und beizubehalten.